Julius Echter und die Hexenverfolgung


Als angeblich Hexen tanzten … Artikel von Christine Jeske in der Main-Post, 20.10.2014

Hexenbrenner oder Hexenretter? Interview mit Michaela Schneider im Main-Echo, 21.1.2016

Michaela Schneider in den Fränkischen Nachrichten, 22.2.2016

Interview mit Andrea Hammerl im Main-Echo MSP, 13.6.2016

Wie fanatisch war Julius Echter? Martin Harth im Main-Echo, 17.11.2016

Lyndal Ropers Hexenjagd fand nicht statt. Christine Jeske in der Main-Post, 28.12.2016

Terror und Phantasie. Daniel Deckers in der FAZ zur Kritik an Lyndal Roper, 25.1.2017

Was geschah in Gerolzhofen? Artikel von Klaus Vogt in der Main-Post nach einem Vortrag in Gerolzhofen, 27.3.2017

Kein brutaler Protestantenverfolger: Artikel von Thomas Josef Möhler im Lohrer Echo nach einem Vortrag in Lohr, 28.9.2017

Hexenverfolgung nicht angeheizt: Artikel in den Fränkischen Nachrichten nach einem Vortrag im Rathaus Freudenberg, 21.10.2017

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Würzburger Diözesangeschichtsblätter 77 (2014)

Julius Echter als Hexenretter - Eine Polemik anhand von Prozessen aus Neubrunn

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Würzburger Sonntagsblatt 22. Februar 2015

Wie fanatisch war Julius Echter?

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Würzburger Sonntagsblatt 12. April 2015

Wie fanatisch war Julius Echter? Teil II

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Historisches Jahrbuch 135 (2015) (die ersten Seiten)

Alles anders als gedacht? Bischof Julius Echter und die Hexenverfolgung

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Würzburger Diözesangeschichtsblätter 78 (2015)

Zwei Gewitter, drei Territorien. Der Mai 1616 im Main-Tauber-Raum

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Mainfränkisches Jahrbuch 67 (2015) (Seitenzahlen wie im Druck, Satz nicht)

Strafjustiz auf dem Land. Die Tätigkeit der Zent Remlingen in der Zeit des Fürstbischofs Julius Echter mit besonderer Berücksichtigung der Hexenprozesse

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Jahrbuch für fränkische Landesforschung 75 (2015) (erschienen 9/2016)

50 tote Hexen. Ein Beitrag zur Genese der Vorstellung vom Hexenverfolger Julius Echter (Abstract)

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Würzburger Diözesangeschichtsblätter 79 (2016), 145-156

Die frühen Hexenprozesse des Fürstbischofs Julius Echter (1573-1617). Mit einer Kritik an Lyndal Ropers "Hexenwahn"

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Zur Hexenverfolgung in der Grafschaft Wertheim

„1628Wertheim, ein historiographisches Blog“ – unter diesem Titel erschien ab Oktober 2012 jede Woche ein neuer Blogbeitrag zum Geschehen in der Stadt Wertheim im Jahr 1628. Jeder Beitrag dokumentierte Ereignisse aus genau einer Woche dieses Jahres, so dass das Vergehen der Zeit sozusagen in Echtzeit nachvollzogen werden konnte. Mit der vierten Juliwoche des Jahres 1630, in der zum dritten Mal seit 1628 in Wertheim Hexen verbrannt wurden, wurde das Blog im September 2014 geschlossen.

Der hier vorliegende Text bringt den Text dieses Blogs nun in Buchform.
Jeder einzelne Satz in diesem Text beruht auf einer Archivquelle, einem Text aus dem Archiv. Diese Quellen sind an ganz verschiedenen Stellen entstanden – in der Kanzlei der Wertheimer Grafen, beim Rentmeister oder beim Zinsschreiber, in der Verwaltung der Stadt oder bei Privatleuten. Manche waren gewiss nicht dafür vorgesehen, auf Dauer aufgehoben zu werden. Aber das Archiv hat sie bewahrt. Manche Informationen stehen für sich, aus anderen entstanden im Lauf der Zeit Geschichten. Eine dieser Geschichten ist die des Metzgers und Hoflieferanten Hans Stark, der im Juni 1628 der Hexerei bezichtigt und im Mai 1629 hingerichtet wurde. Die vom Archiv bewahrten Stimmen aus der Vergangenheit erklingen hier wieder, neu zusammengesetzt.

Für die vorliegende Buchversion wurden die Vorlagen in Fußnoten angegeben und beschrieben. Die Beschreibung des Quellenmaterials, aus dem der Text entstanden ist, dient auch der möglichst genauen Dokumentation der Jahre 1628/1629 in Wertheim. Durch die Angabe und Beschreibung der Quellen wird nachvollziehbar, woher die Texte stammen. Diesem Ziel dient schließlich auch die kurze Vorstellung der Verwaltung von Stadt und Grafschaft Wertheim am Schluss des Bandes. Daraus ist eine kleine Quellenkunde dieser Jahre in Stadt und Grafschaft Wertheim entstanden, die verbunden wird mit Hinweisen, wie die Behörden und Einrichtungen funktionierten. Die Verwaltung produzierte damals die Quellen, aus denen wir heute Geschichte schreiben.

Ein zentrales Thema der Geschichte in diesen Jahren ist die Hexenverfolgung. Seit dem Sommer des Jahres 1628 verstärkten sich die Hexengerüchte in der Stadt und anonyme Zettel mit Hexereibeschuldigungen tauchten auf. Zunächst führten sie nur zu Klagen wegen übler Nachrede und Diffamierung und zu Auseinandersetzungen innerhalb der Obrigkeit, wie man weiter verfahren sollte. Der Zeitpunkt, an dem es in Wertheim zu den ersten Inhaftierungen und Hexenprozessen von Amts wegen kam, lässt sich genau bestimmen. Es war die zweite Februarwoche des Jahres 1629, als der 10-jährige Hans Klein von geheimnisvollen Vorfällen bei einem Fest seiner Eltern erzählte. Lehrer und Pfarrer schickten einen Bericht darüber an die Regierung der Grafschaft Wertheim und lösten damit die Hexenverfolgung aus.

120 S., 14.95 €, erschienen 2015. Erhältlich beim J.H.Roell-Verlag in Dettelbach und bei www.amazon.de.

Monographie zu Julius Echter

Erschienen im Mai 2017.
166 S., 14.90€. Erhältlich im Buchhandel, beim Echter-Verlag, Würzburg, und bei www.amazon.de.

Inhalt
Einleitung
Familie und Ausbildung
Wahl und Weihe
Der katholische Fürst
Bildung und Bilder
Katholisch im Alltag
Spitäler und Soziales
Reichsfürst und Landesherr
Die ferne Frühe Neuzeit: Hexenprozesse
Schluss

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